Fachspezifisches Lexikon für Reinigung und Hygiene
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| Abbeizmittel | Alkalische, saure oder neutrale Mittel zur Entfernung von Anstrichfarben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfallgesetz | Mit der erstmaligen Verabschiedung des A. (AbfG) 1972 wurde die Abfallbeseitigung, die bis dahin lediglich eine planlose Ablagerung von Abfällen auf unzähligen ungeordneten Deponien darstellte, auf eine einheitliche Rechtsgrundlage gebracht. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfallvermeidung | bedeutet,
Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig
die Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung
handelt es sich jedoch lediglich darum, eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden. |
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| Abfallverwertung | umfaßt Maßnahmen, die dazu dienen, im Abfall enthaltene Wertstoffe bzw. Energiepotentiale zu verwerten (Recycling, getrennte Sammlung, Sortierung von Müll, Verpackungsverordnung). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abgasreinigungs- verfahren |
werden zu Entfernungen von Stäuben und gasförmigen Schadstoffen (Rauchgase, flüchtige Kohlenwasserstoffe) aus Verbrennungs- und anderen Prozeßabgasen benutzt. Zur Abscheidung von Stäuben können Elektrofilter, Gewebefilter, Naßabscheider oder Zyklonabscheider eingesetzt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abflußreiniger | siehe Rohrreiniger. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abluft | Alle Gase und Stäube unterschiedlichster Arten, die bei industriellen, gewerblichen und häuslichen Produktions- und Verteilungsprozessen entstehen und über Schornsteine, Luken, Fenster oder andere diffuse Öffnungen in die Atmosphäre entweichen, werden Abluft genannt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abwasser | Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (Autowäsche) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die häufig schwer abbaubare Bestandteile enthalten (Abbau, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Tenside, Autowäsche). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abwasserreinigung | Die Abwasserreinigung wird meist in Kläranlagen durchgeführt. In der mechanischen 1. Stufe einer Kläranlage werden durch Rechen, Sandfang und Absetz- oder Vorklärbecken grobe Bestandteile, Sand und absetzbare Stoffe abgetrennt. Die biologische zweite Stufe bringt die restlichen gut löslichen Abwasserbestandteile in Kontakt mit Bakterien und anderen Kleinlebewesen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Abrasivstoffe | sind Schleif- und Polierkörper, die in Reinigungsmitteln mechanisch wirkend den Schmutz entfernen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Additive | sind Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aerosol | Stoffgemisch aus einem gasförmigen Stoff und flüssigen oder festen feinverteilten Bestandteilen mit max. 100 µm Durchmesser. Künstliche Aerosole werden z.B. zur Inhalation, zur Beduftung von Räumen, als Parfüme und zur Schädlingsbekämpfung durch Sprays verwendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aggregatszustand | Physikalische Erscheinungsform der Stoffe, die durch die Beweglichkeit der Teilchen in einem Stoff festgelegt wird. Der A. kann fest, flüssig oder gasförmig sein. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Akarizide | sind Substanzen zur Bekämpfung von Milben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aldrin | Insektizid, das 1948 von der Hyman Comp. unter dem Handelsnamen Octalene eingeführt worden ist. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkali-Mangan- Batterien, Alkaline Batterien |
nicht wiederaufladbare Batterien (Primärelemente). Die Elektroden bestehen aus Mangandioxid und Graphit (+Pol) und Zinkamalgam (-Pol; Zinkamalgam: Zink mit Quecksilber-Zusätzen). Sie zeichnen sich durch lange Lebensdauer aus. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkalische Wirksubstanzen | haben in wässriger Lösung einen ph-Wert oberhalb von 7 und unterhalb von 14. Je höher der angegebene ph-Wert, desto aggressiver das Reinigungsmittel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkaloide | Unter dem Begriff A. faßt man eine Gruppe von stickstoffhaltigen Verbindungen zusammen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkansulfonate | Abk. SAS. Diese bedeutende Gruppe anionischer Tenside auf petrochemischer Basis wird in flüssigen Wasch- und Reinigungsmitteln, z.B. Spülmitteln und Allzweckreinigern, eingesetzt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkoholreiniger | sind im Neutralbereich liegende Universalreiniger und werden zumeist in folgenden Einsatzgebieten verwendet: Kunststoffoberflächen, lackierte Flächen, Bodenbeläge aus Marmor, Traverti oder polierter Kalkstein, Boden- und Wandbeläge aus Kunststein und Keramikfliesen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alkylpolyglucoside, Abkürzung: APG | Neuartige
Gruppe nichtionischer Tenside, die vollständig auf Basis nachwachsender
Rohstoffe (Zucker und Fettalkoholen) produziert werden. Sie sind biologisch gut und vollständig abbaubar (Abbau). Auch unter anaeroben Bedingungen werden sie metabolisiert (Metabolit). Neben der guten Reinigungsleistung verbinden sie ausgezeichnete Hautverträglichkeit mit vergleichsweise geringer Toxizität und stellen damit einen zukunftsträchtigen, modernen Tensidtyp dar. |
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| Allzeckreiniger | Flüssige Universalreiniger für wasserbeständige Oberflächen auf der Basis von anionischen und nichtionischen Tensiden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aloe Vera | ein
Liliengewächs, dessen Extrakte eine Vielzahl von reichhaltigen Spurenelementen
und den Vitaminen A, C und E aus dem rohen Aloe Vera Gel enthalten.
11 der 20 bekannten Aminosäuren, und dabei 7 von 8 lebenswichtigen Aminosäuren,
wurden in Proben des stabilisierten Gels nachgewiesen. Aloe Vera ist als exzellenter Pflegewirkstoff bekannt und ein sehr effizienter Nahrungs- zusatz, wenn getrunken. Insgesamt ein erstklassiges Mittel zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. Ihre Möglichkeit, Feuchtigkeit zu transportieren, ist nachweislich 3-4 mal schneller und effizienter als normales Wasser - das Gel besteht zu 95% aus Wasser - und in den übrigen 5% liegen die wirkenden Elemente. Die Verwendung durch die größten und bedeutsamsten Herstellern von Kosmetik- und Pflegeprodukten in einer wachsenden Anzahl von feuchtigkeitsspendenden und verjüngenden Produkten zeigt, dass es wirklich sehr effektiv ist, eine echte "Erste Hilfe" Pflanze für Gesicht und Kopfhaut. |
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| Ameisensäure | gehört zur Gruppe der Carbonsäuren, zu der auch die Essigsäure zählt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Antibakeriell | Eine in der Praxis völlig unbedeutende Wachstumsverzögerung von Bakterien kann als antibakteriell bezeichnet werden (aber auch als Sterilisation). Als antibakteriell werden zum Teil auch Produkte bezeichnet, die gar nichts oder kaum mit der Zugabe spezieller Desinfektionsstoffe zu tun haben, wie z.B. schmutzabweisende Eigenschaften oder eine gute Reinigung. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Antistatikum;
Mehrz: Antistatika |
antistatische Mittel, oberflächenaktive Stoffe, die die elektrostatische Aufladung besonders bei Kunststoffgegenständen und Chemiefasertextilien verhindern sollen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Arbeitsschutz | man versteht alle Maßnahmen zum Schutz vor und Vermeidung von Gefahren für Leben und Gesundheit von Menschen, die bei der Arbeit (Arbeitsplatz) und durch Arbeit entstehen, einschließlich Planung, Konstruktion, Herstellung, Import, Ausstellung, Inverkehrbringen, Betrieb und Verwendung von Produkten, die bestimmten A.-Anforderungen genügen müssen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Arbeitsstoff- verordnung |
Verordnung über gefährliche Arbeitsstoffe. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Asbest | Der Begriff stammt aus dem Griechischen (asbestos) und bedeutet unauslöschlich, unvergänglich. Asbest ist eine natürlicher mineralischer Rohstoff, der in die Gruppen der Serpentin-(Chrysotil) und Amphibol-Asbest (Aktinolith, Amosit, Krokydolith, Tremolit) unterteilt wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Asbestsanierung | Aufgrund der von Asbestprodukten in Gebäuden ausgehenden Gesundheitsgefährdung sind in vielen Fällen Sanierungsmaßnahmen erforderlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Äthanol | siehe Ethanol. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Äther | siehe Ether. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Äthylen | siehe Ethylen.. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ätzkali, Ätznatron | siehe Natriumhydroxid. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Azidität | ist das Maß für den Säuregehalt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aggressive
Spezialreiniger (Reinigungsmittel) zur Entfernung verkrusteter Speiserückstände. Neben den schmutz- und fettlösenden Tensiden beruht ihre Wirkung auf der Fett- und Eiweißspaltung durch starke Basen (Natriumhydroxid, organische Amine) und der Gegenwart von Lösemitteln (insbesondere Butylglykol). Entsprechend sind diese Produkte hoch alkalisch (pH-Wert bis 14) und ätzend. Besondere Gefahr geht von B. bei der Anwendung als Aerosol (Spraydosen) aus. B. sollten grundsätzlich vermieden werden. Handlungsalternativen wären Einweichen der möglichst noch frischen, warmen Verschmutzungen mit alkalischer Schmierseife (Seife) oder einem Speiseöl und nachfolgende Behandlung mit Scheuermitteln. |
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| Bakterien | Große Gruppe einzelliger Mikroorganismen ohne echten Zellkern, die sich in die Abteilungen Archaebakteria und Eubakteria aufspalten. Pathogene Bakterien sind Erreger von Infektionskrankheiten, nicht-pathogene Bakterien finden vielfältige Anwendung in der Lebensmittelherstellung, der Herstellung von Vitaminen und Arzneimitteln, wie auch für Reinigungszwecke im Bereich organischer Verschmutzungen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bakterizid | Wirkung, bei der Bakterien von einem Produkt oder einer Wirkstoffkonzentration irreversibel abgetötet werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Baureinigung | umfaßt die Entfernung von Handwerkerschmutz und Schutzfolien. Man unterscheidet die Baugrobreinigung und die Baufeinreingung, auch Bauschlußreinigung genannt. Bei der Baugrobreinigung wird Bauschutt entfernt, diese findet während der Bauzeit statt. Die Bauschlußreinigung erfolgt erst nach Fertigstellung des Bauwerks. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bazillen | Sporenbildende Bakterien | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Biozid | "Schadorganismen" werden von einem Produkt oder einer Wirkstoffkonzentration abgetötet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bakteriostatisch | ein Zustand, bei dem Bakterien unter Einwirkung eines Produktes nicht mehr wachsen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Beckensteine | werden
in WC's und Urinale gelegt; sie wirken desinfizierend und desodorierend,
bestanden früher meist aus dem stark umweltbelastenden Paradichlorbenzol. Heute handelt es sich vorwiegend um Produkte, welche durch sehr hohe Gehalte (>30%) anionischer und nichtionischer Tenside ausgezeichnet sind, weshalb auch einige dieser Produkte mit Warnhinweisen ("reizend") verkauft werden. Weitere Bestandteile sind Füllstoffe (z.B. Cellulose), welche die Wirkstoffabgabe regulieren, Gerüststoffe (z.B. Citrat oder Polycarboxylate) und anorganische Salze (z.B. Glaubersalz) sowie vergleichsweise große Mengen Duft- und Farbstoffe. Einige Beckensteine enthalten auch Wachse und problematische Lösemittel (Aromaten). Trotz der säubernden Bestandteile kann die Toilettenreinigung wirksamer mit anderen Methoden erfolgen (WC-Reiniger). Beckensteine sind daher leicht verzichtbare Produkte, die aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen ganz vermieden werden sollten. |
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| Biotechnologie | ist die Summe aller Verfahren, mit denen Produkte aus Rohstoffen unter Zuhilfenahme von Mikroorganismen erzeugt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bodenorganismen |
B. bilden
eine Biozönose, die in ihrer Gesamtheit als Edaphon bezeichnet
wird. |
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| Bleichmittel | Bleichmittel werden eingesetzt, um unerwünschte Farbflecke und Vergilbungen aus der Wäsche zu entfernen. Allerdings können Bleichmittel auch empfindlicher Farben angreifen. Daher enthalten Fein- und Buntwaschmittel in der Regel keine Bleichmittel, und bei Vollwaschmitteln werden diese erst bei höheren Temperaturen voll wirksam. In modernen Waschmitteln und auch im Fleckensalz finden sich fast ausschließlich Bleichmittel auf Sauerstoffbasis. Früher wurden v.a. Bleichmittel auf Bor- und Chlorbasis verwendet. Sie sind aber wegen der starken Belastung der Umwelt unüblich geworden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Carbonsäuren | organische Säuren der COOH-Kennzeichnungsgruppe. Wichtige Carbonsäuren sind Ameisensäure, Essigsäure, Oxalsäure und die höheren Fettsäuren, die eine lange Kohlenwasserstoffkette enthalten. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Chemische
Reinigung |
Dieses auch Trockenreinigung genannte Verfahren der Textilreinigung ist entgegen der Bezeichnung "Chemisch" eigentlich ein physikalischer Prozeß, nämlich das Herauslösen von Verschmutzungen mittels Lösemitteln, die seit jeher das zentrale Problem dieser Technik darstellen. Die Verwendung geeigneter Mittel ist beschränkt und durch Gesetze und Verordnungen geregelt. Das ursprünglich benutzte Terpentinöl wurde durch krebserregendes Benzol ersetzt. Ab Mitte des vorigen Jahrhunderts ging man zum feuergefährlichen Benzin über. Mit dem Aufkommen der nichtbrennbaren Lösemittel wurde hierzulande die Benzinreinigung durch chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW) verdrängt. In Deutschland wurden zuletzt praktisch nur noch CKWs wie Trichlorethylen, 1,1,1-Trichlorethan (Methylchloroform) und insbesondere Tetrachlorethen (Per) sowie FCKWs wie das FCKW 113 eingesetzt. 1986 bestanden dabei über 85% des Verbrauchs aus Per und ca. 10% aus FCKW 113. Gesetzliche Maßnahmen haben die Verwendung dieser Arbeitsstoffe jedoch stark eingeschränkt. Der Einsatz von Trichlorethylen und Methylchloroform sowie FCKW 113 ist verboten. |
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| Chemische
Schädlings- bekämpfung |
Einsatz von Pestiziden in flüssiger Form im Spritz-, Sprüh-, oder Nebelverfahren oder als Stäubemittel oder Granulate zur Beseitigung von sogenannten Schädlingen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Chlordan | Insektizid, ein breitwirkendes Kontakt-, Fraß-und Atemgift gegen Bodenschädlinge und in Deutschland seit 1971 verboten. Wird heute noch in der Termitenbekämpfung eingesetzt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Chlorierte Kohlenwasserstoffe | Sammelname für eine große Klasse organisch-chemischer Verbindungen, die außer Kohlenstoff und Wasserstoff auch Chlor enthalten. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Chlorung | dient der Desinfektion von Trink-, Bade-, Brauch- und Abwasser (Trinkwasseraufbereitung). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| CIP Reinigung | CIP = "Cleaning in place" kommt aus dem Englischen und bedeutet, dass Rohrleitungen, Tanks, Pumpen, Filter, Förderbänder, etc. ohne Demontage durch mehrere Reinigungsvorgänge automatisch gesäubert werden können, um den Hygienevorschriften der Lebensmittelgesetze zu entsprechen. Diese Reinigungsverfahren werden z.B. im Molkereibereich sowie in der Getränkeindustrie eingesetzt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| CSB | Chemischer
Sauerstoffbedarf, eine Kenngröße für den Verschmutzungsgrad von Gewässern
und Abwässern. Der CSB-Wert kennzeichnet die Menge an Sauerstoff, welche zur Oxidation der gesamten im Wasser enthaltenen organischen Stoffe verbraucht wird (mg O2/l Wasser). |
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| Cyanwasserstoff | andere Bezeichnung für Blausäure. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| DDT | Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dekontamination, Dekontaminierend | allgemein:
Entgiftung und Beseitigung radioaktiver, biologischer oder chemischer
Verunreinigungen. Sonst nicht näher definierter Begriff, soll eine Keimzahlreduktion
charakterisieren, die unterhalb des Effektes einer Desinfektion liegt. Nach dem Berufsbild des Gebäudereinigers versteht man darunter die Beseitigung von Mikroben durch Oberflächendesinfektion und radioaktiven Substanzen von Oberflächen. |
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| Deodorantien | Bezeichnung für Mittel, die Gerüche verhindern, überdecken oder entfernen sollen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Desinfektion, Desinfizierend | Beseitigung oder Verringerung krankheitserregender Keime auf ein nicht mehr krankheitsauslösendes Niveau. Wenn nicht besonders erwähnt, gilt diese Aussage im Allgemeinen nur für Bakterien. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Desinfektionsmittel | sollen eine gezielte Entkeimung gewährleisten und die Übertragung bestimmter, unerwünschter Mikroorganismen verhindern. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Derivat | ist der Abkömmling einer chemischen Verbindung, der durch verschiedene Verfahren hergestellt werden kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Derris | Gattung der Schmetterlingsblütler, die zur Insektizidgewinnung kultiviert werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| DGHM | Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| DIN 1988 | Technische Regeln des DVGW für die Installation von Trinkwasseranlagen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dispersion | ein System aus mehreren Phasen, von denen eine kontinuierlich und mindestens eine weitere fein verteilt ist (disperse Phase), z.B. Emulsion und Aerosole | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dosiergeräte | Mischgeräte, die Wasser und flüssige Chemikalien in bestimmten Mischungsverhältnissen durch Anwendung des Venturi-Prinzips zusammenführen und vermischen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Detergentien | Früher üblicher Begriff für waschaktive Substanzen mit grenzflächenaktiven Eigenschaften, wofür sich heute die Bezeichnung Tenside eingebürgert hat. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dezipol | Neue Einheit zur Bestimmung des Geruchspegels in einem Raum. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| DIN | Deutsches Institut für Normung e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Druckerschwärze | besteht hauptsächlich aus gereinigtem Ruß. Weitere Bestandteile sind Harze und Mineralöle als Lösemittel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Duftstoffe | sind solche Riechstoffe, in der Regel ätherische Öle und aus Pflanzen und Blüten gewonnene Duftstoffe, die vom Menschen als angenehm wahrgenommen werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| DVGW | Deutsche Verein des Gas- und Wasserhandwerkes e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| E-Nummern | Ein Großteil der Lebensmittelzusatzstoffe muß mit der genauen Substanzbezeichnung oder wahlweise ihrer EG-Nummer (E.) auf der Packung angegeben werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Eco-label | Nachdem es in Deutschland schon seit 1978 für sog. umweltfreundliche Produkte eine besondere Kennzeichnung (Blauer Engel, Umweltzeichen) gibt, begann die EG-Kommission in Brüssel 1989 mit den Arbeiten an einer Verordnung zur Vergabe eines Umweltzeichens. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Einscheiben- maschine |
Bodenreinigungs- und Bodenpflegemaschine. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Eiweißflecken | aus Textilmaterial können Eiweißflecken durch alkalische Waschmittellösung entfernt werden. Gealterte Flecken sind meist hellgrau bis graubraun mit einem scharf konturierten dunkleren Rand. Diese lassen sich durch enzymhaltige Fleckenentferner beseitigen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Elektrodialyse | Bei dieser Entsalzungsmethode für Wasser fließt das salzhaltige Wasser durch ein elektrisches Feld. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Eloxal | Bezeichnung für elektolytisch oxidiertes Aluminium. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Emission | jeglich Art der Abgabe von Stoffen, Energien und Strahlen an die Umgebung durch eine bestimmte Quelle wird als Emission bezeichnet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Emissionsfaktor | gibt das Verhältnis eines bestimmten Schadstoffs zu einer bestimmten Ausgangsgröße an. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Emissionsgrenz- werte |
Höchstwerte für die rechtlich zulässige Schadstoffabgabe an die Umwelt, zumeist in Gewichts- oder Volumenanteilen definiert (z.B. in TA Luft). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Emulsion | eine Dispersion aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten, bei der die eine Flüssigkeit, die disperse Phase, in Form kleiner Tröpfchen in der anderen Flüssigkeit, der geschlossenen Phase, suspendiert ist. Emulsion stabilisiert man durch Zugabe von Emulgatoren, die die Oberflächenspannung der emulgierten Flüssigkeit herabsetzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Endosulfan | Stark giftiges Insektizid aus der Stoffgruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe (z.B. Compo Tannenschutz, Parasiten-Staub, Thiodan). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Endotoxine | siehe Toxine. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Enthärter | sind Stoffe in allen Waschmitteln, die das Wasser enthärten und Kalkablagerungen in Maschine und Wäsche verhindern. Zum Enthärten wurden lange Zeit in erster Linie Phosphate eingesetzt. Allerdings sind diese relativ umweltschädlich (Überdüngung des Abwassers). In den meisten neueren Waschmittel werden Zeolithe zur Wasserenthärtung eingesetzt. Die nicht wasserlöslichen Zeolithe erzeugen jedoch große Mengen an Ausfällungen in den Kläranlagen. Als weitere Alternative ist es möglich, wasserlösliche Silikate zur Wasserenthärtung zu benutzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Entkeimung | Abtötung aller lebenden Mikroorganismen sowie ihrer Ruhestadien (Sporen). Sie wird auch Sterilisation genannt und sollte nicht mit Desinfektion verwechselt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Enzyme | früher
auch Fermente, in der Zelle gebildete hochmolekulare Eiweißstoffe, die
als Biokatalysatoren der Organismen deren Stoffwechsel katalytisch steuern.
Technische Anwendung in der Waschmittelindustrie, Arzneimittelherstellung,
Lebensmittelverarbeitung, Abwasserüberwachung, etc. Waschmittelenzyme bauen Schmutzstoffe (Eiweiß, Fett, Stärke u.a.) ab indem sie sie spalten. Da sich Enzyme dabei selbst nicht verändern (sie sind nur Katalysatoren) reichen geringe Mengen von ihnen als Waschmittelbestandteile aus. In Waschmitteln finden sich vor allem folgende Enzymtypen:
Enzyme,
die heute in Waschmitteln eingesetzt werden, sind meist von Mikroorganismen
produziert, und zwar fast ausschließlich von genmanipulierten Mikroorganismen.
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| Enzymdesign | Konstruktion bisher noch nicht existierender Enzyme, die neue Eigenschaften gegenüber der Umwelt (z.B. Temperatur, pH-Wert, Salzgehalt), veränderte Substrat- und/oder Wirkspezifität haben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ethanol | Äthanol, Etylalkohol, Weingeist, Alkohol. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ether | Zumeist leichtflüchtige, brennbare Flüssigkeiten (Dimethylether gasförmig). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Etherische Öle | Sammelbezeichnung für duftende, pflanzliche Stoffe, die im Gegensatz zu den fetten Ölen schnell und ohne Rückstand verdampfen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ethylen | auch Ethen genannt, ist ein farbloses, schwach süßlich riechendes, brennbares Gas. Luftgemische mit 3-29 Vol% Ethylene sind explosiv. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ethylenglykol | auch
Glykol genannt, ist eine farblose, viskose, hygroskopische und süß schmeckende
Flüssigkeit. Verwendung und Produktion: E. findet Verwendung hauptsächlich als Gefrierschutzmittel in der Automobilindustrie, daneben als Schmiermittel, als Zusatz zu hydraulischen Bremsflüssigkeiten, gelegentlich zur Großraumdesinfektion in Schulen, Fabriksälen und Krankenhäusern. |
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| Eutrophierung |
Überdüngung.
Mit E. bezeichnet man die Gewässeranreicherung mit Pflanzennährstoffen.
Dieser natürliche Prozeß findet meist in langsam fließenden
oder stehenden Gewässern statt und kann durch menschliche Eingriffe
stark beschleunigt werden. |
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| Extraktion | Verfahren zur Trennung von bestimmten Bestandteilen aus festen oder flüssigen Substanzgemischen mit Hilfe geeigneter Lösungsmittel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fäkalien | F. (Exkremente) sind vom tierischen und menschlichen Organismus nicht weiter verwertbare, ausgeschiedene Stoffe (Kot und Urin). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fällung |
Durch die
F. (s. Abb.) werden in Wasser gelöste Stoffe durch Zusätze
geeigneter Suzbstanzen ganz oder teilweise in einen unlöslichen
Zustand überführt. |
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| FAO | Food and Agricultural Organization of the United Nations, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fassaden- begrünung |
Die Nutzung von Fassaden als Bewuchsflächen hat positive Auswirkungen auf das Klima des Gebäudes und der Umgebung. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| FCKW, Fluorkohlen- wasserstoffe |
unter Druck verflüssigbare Gase oder niedrig siedende Flüssigkeiten von hoher chem. oder therm. Beständigkeit, dienen als Treibmittel für Spraydosen, Kältemittel und zum Schäumen von Kunststoffen. FCKW trägt zur Schädigung der Erd-Ozonschicht beiund sind als Treibmittel nicht mehr einzusetzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fensterleder | werden aus Wild-, Schaf- und Zeigenfellen in unterschiedlichen Gerbungsarten hergestellt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fermentation | Bezeichnung für die biochemischen Stoffumwandlungen durch Mikroorganismen oder Enzyme, die für Produktionszwecke. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fermente | veralterte Bezeichnung für Enzyme. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fermenter | ist ein Gärtank, in dem Bakterien oder Zellkulturen vermehrt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fettalkoholsulfate | Abk.
FAS. Eine der älteren Gruppen von anionischen Tensiden, deren erste Vertreter
schon vor dem Zweiten Weltkrieg zu Reinigungszwecken Einsatz fanden. Sie werden durch Reaktion von Schwefelsäure oder Schwefeltrioxyd mit Fettalkoholen dargestellt, welche von natürlichen Fetten und Ölen abstammen. Die F. standen lange Zeit im Schatten der billigeren petrochemischen Tenside. Nach der Ölpreiskrise stieg die Nachfrage aber, und weiteres starkes Wachstum wird erwartet. Vorteil der F. ist ihr günstiges ökologisches Profil: sehr schneller und vollständiger biologischer Abbau. |
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| Fettflecken | lassen sich mit wässrigen Reinigern nur durch Zusatz von Tensiden (waschaktive Substanzen) entfernen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Feuchtwischen | durch Feuchtwischen wird lose aufliegender Feinschmutz ohne Aufwirbelung mittels nebelfeuchter Tücher oder Mopsentfernt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| FIGR | Forschungs- und Prüfungsinstitut für Gebäudereinigungstechnik | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fleckensalz | Fleckensalze dienen zur Behandlung von stark verunreinigten Textilien, bei denen die Flecken mit herkömmlichen Waschmitteln nicht mehr zu entfernen sind. Außerdem hellt die Behandlung mit Fleckensalz vergilbte Weißwäsche auf - es dient also einem ähnlichen Zweck wie früher die Rasenbleiche. Hauptbestandteil von Fleckensalzen sind Bleichmittel, die bereits bei niedrigen Temperaturen wirksam werden (während sie in Vollwaschmitteln erst bei 60 Grad oder höheren Temperaturen wirken). Danneben enthält Fleckensalz meist Enzyme in höheren Konzentrationen als Waschmittel - auch sie dienen der intensiven Fleckentfernung. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Flüssigseifen | Aus echter Seife hergestellte Produkte, die als Hand- und Haushaltsreinigungsmittel Verwendung finden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fluorkieselsäure | starke, anorganische Säure, wird als Desinfektions- und Konservierungsmittel verwendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Formaldehyd | Die "Allround-Chemikalie" Formaldehyd ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Formalin | ist die 35-40%ige wäßrige Lösung von Formaldehyd, die z.B. für Desinfektionsmaßnahmen (Desinfektion) eingesetzt wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Frigen | Bezeichnung für spezielle FCKW, die vor allem als Kältemittel und Treibgase eingesetzt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Fungizide | Chemikalien und Wirkstoffe zur Bekämpfung und Abtötung parasitärer Pilze, Sporen und unerwünschter Mikroorganismen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gebäudereiniger- Handwerk | seit 1934 ein anerkannter Handwerksberuf. Aus einer anfänglich nebenberufslichen Tätigkeit entwickelte sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein Hauptberuf, nämlich des "Wandwäschers". Ende des 19. Jahrhunderts spezialisierten sich in Berlin Betriebe auf die gewerbliche Glasreinigung, diese Arbeit hatten vorher Glaser und Maler verrichtet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefahrgut- transporte |
Der Transport gefährlicher Güter wird durch umfangreiche nationale und internationale Vorschriften geregelt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefahrstoffe | Stoffe und Zubereitungen, die explosionsgefährlich, brandfördernd, hochentzündlich, leichtentzündlich, entzündlich, sehr giftig, giftig, mindergiftig, ätzend, reizend, sensibilisierend, krebserzeugend, fruchtschädigend, erbgutverändernd oder auf sonstige Weise chronisch schädigend oder umweltgefährlich sind. Die wichtigsten rechtsvorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen sind in Deutschland das Chemikaliengesetz, i.d.F. vom 14.3.1990 und die Gefahrstoffverordnung i.d.F. vom 15.11.1999. In den Handel gebrachte Gefahrstoffe müssen außer durch die Bezeichnung des Stoffes und den Namen des Vertreibers durch das Gefahrensymbol, die Gefahrenbezeichnung und Sicherheitsratschläge gekennzeichnet sein. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefahrensymbole | internat. festgelegte bildhafte Symbole zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen. Sie werden in Sicherheitszeichen zur Unfallverhütung als leicht deutbare Kennzeichnungen verwendet. Details dazu siehe link >> Gefahrensymbole | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefahrstoff- verordnung |
Verordnung über gefährliche Stoffe, die am 1.10.86 (zuletzt geändert am 15.11.1999) die alte Arbeitsstoff-VO ablöste, da die Chemikalien nicht nur am Arbeitsplatz, sondern als Gefahrstoff in allen Lebens- und Umweltbereichen auftreten. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gerüststoffe | auch "Builder" genannt. Wichtige Bestandteile von Wasch- und Reinigungsmitteln, welche die Wasserhärte mindern, die Tenside bei der Reinigung unterstützen und die Wiederanlagerung (Redeposition) des abgelösten Schmutzes verhindern sollen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewerbeaufsichts- amt |
Staatliche technische Fachbehörde mit, meist organisatorisch getrennten, Zuständigkeitsbereichen für Arbeits- und Umweltschutz, vor allem Immissionsschutz (Bundesimmissionsschutzgesetz, Störfallverordnung). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Glasreiniger | sind
Spezialreinigungsmittel für glatte Oberflächen, insbesondere Fenster-Glas
und Spiegel. Um auf solchen Materialien keine leicht sichtbaren Rückstände zu hinterlassen, sind die wesentlichen Inhaltsstoffe flüchtig, bzw. trocknen. In der Regel bestehen G. aus sehr viel Wasser und organischen Lösemitteln (Alkoholen und Glykolethern) sowie geringen Mengen an Tensiden. Häufig werden entweder flüchtige, organische Säuren (Essigsäure) oder die Base Salmiakgeist (Ammoniaklösung) zugesetzt. Üblicherweise sind G. darüber hinaus gefärbt und parfümiert. Unter Umweltgesichtspunkten sollte auf Salmiakgeist verzichtet werden wegen der Ammoniumbelastung (Ammoniak) des Abwassers. Grundsätzliche Vorsicht ist auch beim Gebrauch von Lösemitteln, insb. Glykohlethern, angeraten. Insgesamt sind G. als verzichtbare Spezialprodukte einzustufen. Beim Gebrauch von Fensterwischern reichen geringe Mengen eines Spülmittels oder Alkoholreinigers (Allzweckreiniger) im Reinigungswasser. |
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| Glykol | siehe Ethylenglykol. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Graffiti | auf Mauern oder Wandflächen eingeritzte oder aufgeritzte Texte oder Zeichnungen. Seit den 1970er Jahren auch an Bussen und Bahnen und anderen exponierten Flächen mit Farbmitteln aufgesprühte Zeichnungen und Texte, zunehmend als Ausdruck politischen Protestes, die meist als unerwünscht gesehen werden und wieder durch aufwendige Verfahren zu entfernen sind. Zur Entfernung auf Stein- und Betonflächen eignen sich am besten spezielle Abbeiz- und Strahlverfahren. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Grillreiniger | siehe Backofen- und Grillreiniger. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Grüner Punkt | Der G. kennzeichnet Verpackungen, die zur Verwertung geeignet sind und durch das duale System entsorgt werden, d.h. die Beschaffenheit der Verpackungen muß eine Abnahme und Verwertung außerhalb der kommunalen Abfallbeseitigung garantieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Grundreinigung | ist eine gründliche Reinigung. Bei Hartbodenbelägen versteht man dabei die vollständige Entfernung von Pflegefilmen und hartnäckigen Verschmutzungen. Im Bereich der Glas- und Sanitärreinigung kann eine Grundreinigung notwendig werden, insbesondere dann, wenn eine Unterhaltsreinigung in den selben Bereichen nicht regelmäßig oder unzureichend ausgeführt wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Harzflecken | lassen sich meist mit Lösungsmitteln entfernen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hautirritation, Hautreizung |
wird durch unterschiedlichste Auslöser, z.B. chemische Substanzen, UV-Strahlung, trockene Luft, Kosmetika, mechanische Einwirkungen hervorgerufen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hautschutzpläne | Gemäß den Verordnungen der Berufsgenossenschaften sind die im Arbeitsbereich von Personen zur Verfügung gestellten Hautmittel in einem Hautschutzplan festzulegen, der sich auch - beim Umgang mit Gefahrstoffen - in der Betriebsanweisung wiederfinden sollte. Man unterscheidet: Hautschutzplan A für wassermischbare Arbeitsstoffe, Hautschutzplan B für nicht wasserlösliche Arbeitsstoffe, Hautschutzplan C für stark haftende und verschmutzende nicht wassermischbare Arbeitsstoffe, Hautschutzplan D für wechselnde Arbeitsstoffe. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| HD-Listung | Hände - Desinfektion, eine Auflistung der von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. (DGHM), Abteilung Desinfektionsmittelkommission, für dermatologisch gut befundenen Handreinigungsprodukte. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Herbizide | sind Pflanzenvernichtungsmittel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hexachlorophen | Chlorierter Kohlenwasserstoff, der in hoher Verdünnung als Desinfektionsmittel mit stark bakteriziden Eigenschaften Anwendung findet. In höheren Konzentrationen wirkt H. haut- und schleimhautreizend sowie neuro- und embryotoxisch. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Holzschutzmittel | Chemische, Konservierungsmittel, dieHolz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien, Insekten u.a. Tiere schützen. Holzschutzmittel kommen zum Einsatz bei frischgefälltem Holz und zum Schutz von Bauteilen, werden unterteilt in wasserlösliche Salze und ölige Mittel. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hydrogeologie |
Zweig der angewandten Geologie, der sich mit der lagerstättenkundlichen Erforschung des Grundwassers befaßt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hydrologie | interdisziplinäre Wissenschaft vom Wasser und seinen Erscheinungsformen, Zusammenhängen und wechselwirkungen mit umgebenden Medien über, auf und unter der Erdoberfläche. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hydrolyse,
Hydrierung |
Allgemeine Bezeichnung für die Umsetzung einer chemischen Verbindung mit Wasser, Wasserstoff. Verfahren zum Kunststoffrecycling. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygrophil | (griechisch) wasserfreundlich | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygrophob | (griechisch) wasserabweisend | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hydrophobierung | Anbringung einer wasserabstossenden, nicht wasserlöslichen Schicht, z.B. also Graffitischutzmaßnahme. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygiene | Gesundheitslehre, Fachgebiet der Medizien, die Lehre von der Gesundheit einschl. Gesundheitspflege und Gesundheitsfürsorge, die sich mit den Wechselbeziehungen zw. Mensch und seiner belebten und unbelebten Umwelt befaßt. Erarbeitet Normen und betrifft Maßnahmen, die zur Verhütung körperl. Erkrankungen sowie geistiger, seelischer und sozialer Störungen dienen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygiene-Krepp | Bezeichnung für graues Toilettenpapier oder Papierhandtücher, die zu mindestens 51% aus Altpapier hergestellt werden. Bei der Herstellung von Hygiene-Krepp aus Altpapier werden 80% weniger Abwasser erzeugt und 60-70% weniger Energie verbraucht als bei der Herstellung von weißem Hygiene-Tissue aus Zellstoff. 1969 wurden noch 94% aller Hygiene-Papiere als Hygiene-Krepp angeboten, bis 1985 sank ihr Anteil auf 19%. Hygiene-Krepp. trägt das Umweltzeichen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygienisch | Nicht näher definierter, subjektiver Begriff. In Produktwerbungen kann er eine Verklausulierung für Biozidausrüstungen sein. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Hygroskopisch | bezeichnet die Eigenschaft von bestimmten Stoffen (z.B. Kochsalz), bei längerer Lagerung an der Luft Feuchtigkeit anzuziehen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Immission | ist die Einwirkung der emittierten Schadstoffe (Emmission) auf Pflanzen, Tiere und Menschen sowie Gebäude, nachdem sie sich in der Luft, dem Wasser oder dem Boden ausgebreitet oder auch chemisch oder physikalisch umgewandelt haben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Imprägnierung | bedeutet durchtränken oder sättigen, ist also nur bei porösen Werkstoffen oder Materialien möglich. Zweck der Imprägnierung ist, daß abweisende Effekte gegenüber bestimmten, unerwünschten bzw. schädigenden Einflüssen erzielt werden, ohne das optische Aussehen des Werkstoffes wesentlich zu verändern. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Imprägnierungs- mittel |
Poröse
Textilien werden durch Imprägnierung gegen Wasser, Öl etc. geschützt.
Die gebräuchlichsten I. werden auf der Basis von Paraffinen, Wachsen,
Silikonen und Kunstharzprodukten hergestellt. In der handelsüblichen Form als Flaschen, Spraydosen, Tuben oder Pasten werden I. den Verbrauchern angeboten. I. gelten bei der Anwendung in geschlossenen Räumen als gesundheitsschädlich: Schwäche, Schwindel, Erbrechen und Magenschmerzen, bei höheren Konzentrationen auch Reizungen der Augen und Atemwege sind typische Symptome. Die Verursacher hierfür sind v.a. die Lösemittelkomponenten, weniger die weitgehend ungiftigen Kunstharzkomponenten. |
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| In-vitro | (lat.) im Reagenzglas ablaufend oder durchgeführt; bezogen auf biologische Vorgänge und wissenschaftliche Experimente. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| In-vivo | (lat.) an oder im lebenden Objekt ablaufend oder durchgeführt; bezogen auf biologische Vorgänge und wissenschaftliche Experimente. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Industrieabwasser | Unter
I. werden alle Abwässer verstanden, die bei Produktions- und Verarbeitungsprozessen
in der Industrie anfallen. Einen großen Anteil an den I. bildet das Kühlwasser, welches i.d.R. unbehandelt in Flüsse geleitet wird. Belastungen der anderen I. sind: schwer abbaubare organische Stoffe (Tierverarbeitung, Konserven- und Seifenfabriken, Papierindustrie), Öle und Fette (Molkereien, Margarine-, Fleischwaren-, Seifenfabriken, Schlachthäuser, Raffinerie, Metallverarbeitung), Schwermetalle, Säuren, Margarine-, Seifen-, Viskose-, Sprengstoffabriken, Beizereien, Kohlegruben, Galvanisierungsanstalten, Chemische Industrie, Bleichereien), Alkalien (Gerbereien, Textilindustrie, Metallfabriken, Wäschereien, chemische Industrie), Toxische Stoffe (Gerbereien, Färbereien, Kokereien, Galvanisieranstalten, Sprengstoffabriken, chemische Industrie, Produktion von Pflanzenschutzmittel), radioaktive Substanzen (Uranbergbau, Kernkraftwerke, Nuklearmedizin), Detergentien (Seifen-, Textilindustrie, Färbereien, Wäschereien) sowie hohe Gehalte an Schwebstoffen (Papier-, Zellstoffabriken, Holzindustrie). I. müssen i.d.R. vorbehandelt werden, ehe sie in öffentliche Kläranlagen (Abwasserreinigung) eingeleitet werden können (Indirekteinleiter). Industriebetriebe, die ihre I. in die öffentliche Kanalisation einleiten, werden nach der Indirekteinleiter-Verordnung belangt. Bei direkter Einleitung in Gewässer ist eine umfangreiche Reinigung in speziellen werkseigenen Kläranlagen erforderlich. Nach dem Abwasserabgabengesetz wird eine Abgabe für Direkteinleiter erhoben, die sich nach der Schädlichkeit des I. richtet (Meßgröße ist u.a. der CSB). |
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| Inhalation | Einatmung
von Gasen, Dämpfen, zerstäubten Flüssigkeiten. Teile der inhalierten Stoffe gelangen durch Aufnahme über die Schleimhäute des Lungengewebes in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung. Sie können aber auch direkt auf die Schleimhäute der Atemwege schädigend oder heilend wirken. Das Eindringen von Stoffen über die Atemwege in den Körper ist bestimmt durch die Größe, die Löslichkeitseigenschaften, die Verweildauer der Moleküle oder Teilchen. |
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| Inhibitoren | Stoffe, die eine Reaktion verhindern, hemmen oder verzögern. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Innenraumluft- qualität |
Für
nicht gewerbliche Innenräume existieren keine Grenz- oder Richtwerte,
anhand derer definitiv ungesunde Konzentrationen von Innenraumluftschadstoffen
ausfindig gemacht werden können. Weder sind die für den gewerblichen Bereich geltenden MAK-Werte zur Orientierung geeignet, noch die von der VDI-Kommission zur Reinhaltung der Luft festgelegten MIK-Werte. Die vom Bundesgesundheitsamt für einige Holzschutzmittel-Wirkstoffe festgelegten MRK-Werte (Maximale Raumluftkonzentration) wären vom Anspruch geeignet, aber in den Größenordnungen selbst nach Aussagen des Bundesgesundheitsamtes völlig unangemessen. Zur Orientierung sind wohl die Luftgüteleitlinien der Weltgesundheitsorganisation zur Bewertung der I. am ehesten geeignet. Liegen keine Werte für identifizierte Stoffe in der Innenraumluft vor, so kann in erster Näherung ein MAK mal 10-3 als unbedenklich angesehen werden, ein MAK mal 10-2 und darüber bedarf zumindest der eingehenderen Analyse bis zur Formulierung als Eingriffsschwelle. Zielwerte akzeptabler Innenraumluftkonzentrationen und Eingriffsschwellenwerte sollten in einer Innenraumluft-Verordnung festgelegt werden. |
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| Ionen | Teilchen,
die eine oder mehrere positive oder negative elektrische Ladungen (Elektrizität)
tragen. Positiv geladene I. nennt man Kationen, negativ geladene Anionen. Unter Ionisation versteht man den Vorgang, aus elektrisch neutralen Atomen oder Molekülen positiv und negativ geladene Teilchen, also I.-Paare zu bilden. Hierzu muß Ionisationsenergie aufgebracht werden. Auf chemischem Wege entstehen Kationen aus neutralen Teilchen durch Abgabe (Oxidation), Anionen durch Aufnahme (Reduktion) von Elektronen. |
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| Insektizide | sind Insektenbekämpfungsmittel, meist synthetisch hergestellte Stoffe, die zum Pflanzen-, Vorrats-, Materialschutz und in der Hygiene zur Vernichtung von Schadinsekten eingesezt werden. Es kommen Kontakt-, Fraß- und Atemgifte zur Anwendung. Natürliche Insektizide sind z.B. Pyrethrum, Derris, Quassia, Nikotin, etc. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Intervallreinigung | darunter versteht man die Abwechslung im Rhythmus der Reinigungsmethoden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Jodflecken | Jodflecken auf PVC-Belägen werden mit einer Natriumthiosulfatlösung entfernt. Zur Beseitigung auf Textilien verwendet man neutrales Waschmittel, evtl. unter Zusatz von Natriumthiosulfat oder Burmol. Hier ist jedoch Vorsicht wegen der Fraben des Gewebes geboten. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kaffeeflecken
auf Textilien |
sie enthalten Tanninverbindungen, Eiweiß, Zucker und natürliche Farbstoffe. Beseitigung mit einer Waschmittellösung, evtl. unter Zugabe enzymhaltiger Fleckentferner. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kalkflecken
auf Textilien |
lassen sich leicht durch Essigsäure entfernen; anschließend gut spülen, damit keine Faserbeschädigung auftritt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Karzinogene | Stoffe bzw. Faktoren, die einen Krebs verursachen können. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Katalysator | ist ein Reaktionsbeschleuniger | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Katalyse | Unter
K. versteht man die Beschleunigung einer chemischen Reaktion. Durch die Verwendung von Katalysatoren kann die Aktivierungsenergie herabgesetzt und die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt werden, ohne daß sich die eigentliche Reaktion dabei verändert. Man unterscheidet homogene K. (der Katalysator hat den gleichen Aggregatszustand wie die reagierenden Stoffe) und heterogene K. (der Katalysator hat einen anderen Aggregatzustand als die reagierenden Stoffe). Die K. hat in der Großchemie und in der Abgasbehandlung (Katalysator) eine bedeutende Funktion. |
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| Keime | In der Medizin verwendet als Bezeichnung für Mikroorganismen, die Krankheiten verursachen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kennzeichnungs- pflicht |
Eine
Kennzeichnung erleichtert dem Verbraucher das Erkennen bestimmter Materialien
und kann so den Kauf umweltfreundlicherer Produkte fördern. Besonders wichtig ist eine Kennzeichnung der Kunststoffe im Hausmüll und in Altautos( Autorecycling, PVC, Polyäthylen, Polystyrol, Polyurethane), da sie für eine sortenreine Trennung der Kunststoffe notwendige Voraussetzung ist. Die Material-K. für Verpackungsmaterialien zur Verbraucherinformation wird schon lange gefordert. Erstmalig sollte sie in der Verpackungsverordnung festgeschrieben werden. In der endgültigen Fassung wurde eine Pflicht zur Kennzeichnung schließlich doch nicht verankert. Lebensmittel: EG-Bio-Kennzeichnungsverordnung, Lebensmittelkennzeichnung. |
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| Klarspüler | Diese
durchweg flüssigen Reinigungsmittel werden ausschließlich zur Nachbehandlung
maschinengespülten Geschirrs eingesetzt. Sie sollen dafür sorgen, daß aus der abschließenden Trocknungsphase das Spülgut ohne sichtbare Rückstände und Beläge hervorgeht. Im Gegensatz zu den üblicherweise hochalkalischen Maschinen-Spülmitteln sind K. sauer eingestellt (meist mittels Citronensäure) und müssen daher getrennt vom eigentlichen Reiniger aus einem separaten Vorratsbehältnis dosiert werden. Günstig für ein gutes Trocknungsergebnis ist ein möglichst weitgehender und gleichmäßiger Ablauf des Wassers vom Geschirr. Dies wird insb. durch Tenside erreicht, welche die Oberflächenspannung des Wassers erniedrigen. |
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| Kommunale Abfallbeseitigung |
Nach
dem Abfallgesetz sind Kreise und kreisfreie Städte verpflichtet, die
K. zu regeln. |
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| Kommunaler Umweltschutz | Zusammenfassender Begriff für sämtliche Aktivitäten einer Gemeinde zur Sicherung und Verbesserung der Umweltqualität. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Konservierungs- stoffe |
Unter
diesem Begriff werden alle Zusatzstoffe zusammengefaßt, die Mikroorganismen
in oder auf Lebensmitteln abtöten oder in der Vermehrung hemmen. Mit Ausnahme von Milch- und Essigsäure bedürfen alle Konservierungsstoffe der Zulassung (Zusatzstoff-Zulassungs-Verordnung). |
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| Kontamination | Verunreinigung, Verschmutzung auch Verseuchung von Gegenständen, Räumen oder Umwelt (Boden) durch giftige Stoffe, insb. auch radioaktive Substanzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Korrosion | ist
eine von der Oberfläche ausgehende, allmähliche Zerstörung von Metallen,
aber auch nichtmetallischer Werkstoffe. Die K. wird v.a. durch Wasser und Aerosole vorangetrieben. Die Oberflächenzerstörung entsteht über chemische Reaktionen und mechanischen Angriff. Besonders Schwefeldioxyd und die daraus entstehende Schwefelsäure beschleunigen die natürliche K. von Metallen und carbonatgebundenen Natursteinen (Kölner Dom, Akropolis). Die K. verursacht wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Vorsorgemaßnahmen gegen K. sind die Verwendung möglichst reiner und homogener Metalle, bestimmte Legierungszusätze, das Anbringen von Überzügen und Schutzschichten auf die Oberflächen und natürlich die Reduzierung der K.-fördernden Schadstoffe. |
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| Kugelschreiber- flecken auf Textilien |
lösungsmittellösliche Flecken, die mit Äthylacetat, Azeton oder ähnliches entfernt werden. An unauffälliger Stelle auf Farbbeständigkeit prüfen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kunststoff- dispersion |
feinstverteilte Form von Kunststoffteilchen in wässriger Lösung. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Latex |
Latex ist der Milchsaft verschiedener Pflanzenarten, insbesondere des Kautschukbaumes (Hevea brasiliansis. Heute wird der begriff Latex auch für alle Dispersionen von natürlichen und synthetischen Kautschuk verwendet. |
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| Laugen |
Wäßrige
Lösung von Basen. Der pH-Wert liegt über 7. Starke Laugen
sind z.B. Natron-L. (Natriumhydroxid) und Kali-L.. |
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| Latexallergie | Eine Latex-Allergie kann bei Personen, die beruflich exponiert sind auftreten. Auslöser ist meist regelmäßiger Hautkontakt (Handschuhe o.ä.) oder das Einatmen von Latexproteinen in der Atemluft. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lederöl | flüssiges Pflegemittel für alle Leder, konservierend und imprägnierend. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Leimflecken
auf Textilien |
werden unter Einsatz einer Waschmittellösung mit Zusatz von Salmiak entfernt, in hartnäckigen Fällen vorher mit einem enzymhaltigen Fleckenentferner einweichen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Linoleum |
L. ist
ein Material aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen, aus dem
Fußbodenbeläge hergestellt werden. |
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| Likör
und Limonadeflecken auf Textilien |
enthalten Tannin, Zucker und pflanzliche Farbstoffe. Entfernbar mit einer Waschmittellösung, evtl. unter Zugabe von einem enzymhaltigen Fleckenentferner. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lipide | sind Fette und fettähnliche Substanzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| LMHV | Lebensmittelhygieneverordnung. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lösemittel |
sind Flüssigkeiten,
die andere Stoffe lösen können, ohne sie chemisch zu verändern. |
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| Lotus-Effekt | Es
handelt es sich um einen von der Evolution in Jahrmillionen ausgetüftelten
Selbstreinigungsmechanismus. Dieses Phänomen ist rein physikalisch-chemischer
Natur: Die Oberflächen sind nicht glatt, sondern durch mikroskopisch
kleine Strukturen aufgeraut. Dieser Effekt konnte auf technische Oberflächen
übertragen werden, um Schmutz abweisende Produkte herzustellen. Inzwischen
wird der Lotus-Effekt® bei der Herstellung von Fassadenfarben, Dachziegeln, speziellen Lacken und Folien angewandt. |
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| Luftqualitäts- kriterien |
L. oder
auch Umwelt- und Gesundheitskriterien werden für eine Reihe von
Luftschadstoffen von verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen
veröffentlicht. |
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| Luftreinhaltepläne | Nach Artikel 47 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), sind L. für solche stark belasteten Gebiete ("Untersuchungsgebiete") aufzustellen, in denen die Immissionswerte nach TA Luft (gegenwärtig für Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlendioxid, Stäube und Ozon) überschritten werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lypophil | (griechisch) lösungsmittelfreundlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lypophob | (griechisch) lösungsmittelabweisend. | ||||||||||||||||||||||||||||||
|
Maximale Arbeitsplatz Konzentration |
Die
Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft für gefährliche
Arbeitsstoffe gibt jährlich eine Liste von ca. 500 Stoffen mit deren Grenzwerten
in der Raumluft am Arbeitsplatz heraus, die MAK-Liste. Beabsichtigte Neuaufnahmen oder Änderungen bestehender Werte werden im Regelfall ein Jahr vorher angekündigt. Anlaß für Revisionen können u.a. begründete Anträge aus der Praxis sein. Leider dauert es für die Beschäftigten oft viel zu lange, bis von der MAK-Kommission neue Erkenntnisse umgesetzt werden. Deshalb sollten für diese Übergangszeit vorläufigeGrenzwewrte (z.B. vom Ausschuß für Gefahrstoffe) eingeführt werden, die zeitlich begrenzte Gültigkeit haben, währenddessen aber verbindlich einzuhalten sind. I.d.R. wird der MAK-Wert als Durchschnittswert über Zeiträume bis zu einem Arbeitstag oder einer Arbeitsschicht integriert. Durch Umweltgifte sind viele Menschen zusätzlich dauernden Belastungen ausgesetzt. Bei der Festlegung der MAK-Werte berücksichtigt man zu wenig, daß sich der Beschäftigte außerhalb der 8-Stunden-Arbeitszeit nicht in schadstoffreier Umgebung erholen kann. Auch gilt der Grenzwert praktisch nur für den gesunden Menschen im mittleren Alter. |
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| Marmor | ist ein kristallisiertes Gestein. Wie alle Kalkgesteine gehört er zu den Weichgesteinen und ist säureempfindlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| MIK Maximale Immissions Konzentration |
Abkürzung
für Maximale Immissions Konzentration, worunter man nach VDI-Definition
diejenigen Konzentrationen von festen, flüssigen und gasförmigen Luftverunreinigungen
versteht, die nach heutigen Wissensstand im allgemeinen für Mensch, Pflanze,
Tier und Sachgüter bei Einwirkung von bestimmter Dauer als unbedenklich
gelten. Ein Individualschutz durch die MIK-Werte wird jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Die von der VDI-Komission für eine Reihe von Einzelschadstoffen erarbeiteten MIK-Werte (in mg/m3 Luft, in ppm, bei Stäuben in g/m3) sind als Richtwerte im Gegensatz zu den MAK-Werten ohne rechtliche Bedeutung (bis auf die MIK-Werte der TA-Luft). Unterschieden wird zwischen Konzentrationen bei dauernder (MIKD) und bei kurzfristiger MIKK) Belastung. |
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| Mikroorganismen |
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Viren gehören nicht zu den M. Eine Aufstellung verschiedener M. findet sich unter Bodenorganismen. |
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| Mikrofaser | aus einer neuartigen Konstruktion bestehendes textiles Material, meist aus Polyester- und/oder Polyamidfaserstoffen hergestelltes Gewebe, das sich auch für Reinigungszwecke ohne Reinigungschemie hervorragend einsetzen läßt, in der Regel verfügbar als Reinigungstücher und -mops. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Mikroorganismen, Mikroben | meist einzellige Lebewesen, die wegen ihrer geringen Größe nur mikroskopisch sichtbar gemacht werden können. Unterschieden werden eukaryontische Organismen mit einen echten Zellkern (mikroskopisch kleine Pilze, Mikroalgen, Protozoen) und prokaryontische Organismen ohne echten Zellkern (Eubakterien, Archaebakterien, Cyanobakterien). Mikroorganismen haben Bedeutung als Krankheiterreger, als Symbionten, im naturlichen Stoffkreislauf, besonders im Boden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Milchflecken
auf Textilien |
sie bestehen aus Eiweiß, Zucker, Fett und Wasser. Entfernt werden sie mit einer Waschmittellösung unter Zusatz von Ammoniak. Bei gealterten Flecken vorher mit einem enzymhaltigen Fleckenentferner einweichen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Mineralsäuren | Bezeichnung für alle anorganischen Säuren, hierzu gehören unter anderem Schwefelsäure, Salzsäure, Kohlensäure, Phosphorsäure. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Monochlorbenzol | keine Erläuterung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Natriumhydroxid | N. auch als Ätznatron bezeichnet mit der chemischen Formel NaOH ist eine weiße stark hydroskopische Substanz mit einem Schmelzpunkt bei 318 °C, die u.a. durch Chloralkali-Elektrolyse entsteht. Die stark alkalisch wässrige Lösung (Natronlauge) sowie die Schmelze werden z.B. in der Seifen-, Waschmittel- und Farbstoffindustrie verwendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Natursteine | Die einzelnen Gesteine bestehen aus Mineralien wie z.B. Quarz, Feldspat, Kalkspat, Glimmer, Dolomitspat, Hornblende. Aus der Art, wie die einzelnen Grundstoffe zu Kristallen geformt oder gelagert sind, erkennt man das Gefüge oder die Struktur der Gesteine. Man unterscheidet körnige, dichte, porige, glasige und schieferartige Gesteine. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Neutralreiniger | sind Reinigungsmittel, die syntehische Tenside enthalten. Sie habeneinen ph-Bereich, der in der Nähe von 7 liegt (meist zwischen 6,5 und 7,5). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Neutralseife |
Name eines
Handelsproduktes und kein chemischer Begriff. |
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| Nitroverdünner |
sind Lösemittelgemische,
die Toluol, Xylol oder Ketone enthalten, daneben oft in geringeren Mengen
Methanol und andere Alkohole. |
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| Nosokominale
Infektionen |
Im Krankenhaus durch sog. Naßkeime auf Grund von mangelnder Hygiene übertragene Infektionen. Auch als Hospitalinfektionen benannt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Obstflecken
auf Textilien |
bestehen aus Fruchtfleisch, Naturfarbstoffen, Zucker, Stärke und Gerbstoffen. Behandlung mit Feinwaschlauge, evtl. unter Zugabe von enzymhaltgen Fleckenentferner. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ökobilanz | ist
eine Methode zur Abschätzung der Auswirkungen eines Produktes und
seines Herstellungsprozesses auf die Umwelt. Die Methode
der ökologischen Bilanzierung ist 1974 aus der Ökologischen
Buchhaltung und der 1978 vorgelegten Bilanzmethodik des EMPA in der
Schweiz hervorgegangen und wurde bis heute weiterentwickelt. |
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| Organische Säuren | Zu ihnengehören die Carbonsäuren. Die für die Reinigung wichtigsten Carbonsäuren sind: Ameisensäure, Essigsäure, Oxalsäure. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Osmose | Wanderung (Diffusion) des Wassers oder anderer Lösemittel aus Lösungen unterschiedlicher Konzentration durch halbdurchlässige (semipermeable) Wände, so daß die Konzentrationsunterschiede möglichst ausgeglichen werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Oxidation | Ursprüngliche Bezeichnung für eine langsame, schnelle oder explosionsartig verlaufende Vereinigung von Sauerstoff mit anderen Elementen oder Verbindungen. Heute versteht man unter Oxidation den Entzug von Elektronen aus den Atomen eines Elements. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Oxide | Reaktionsprodukte von Sauerstoff mit einem anderen Element Metalle oder Nichtmetalle). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ozon | ist ein Sauerstoffmolekül aus drei Sauerstoffatomen, es wirkt als sehr starkes Oxidationsmittel mit typischem, leicht stechendem Geruch. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ozonabbau |
In der Stratosphäre (Atmosphäre) wird unter dem Einfluß von UV-Strahlung in einer Höhe von etwa 20-50 km die sog. Ozon-Schicht gebildet, die ein lebensnotwendiges Schutzschild gegen UV-Strahlung darstellt. Durch den Eintrag von Schadstoffen, insb. von FCKWs, kommt es zum Ozonabbau in der Stratosphäre; wird die Ozonschicht zu über 50% verringert, wie dies unter den speziellen Bedingungen am Südpol auftritt, spricht man vom Ozonloch. |
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| Papierhandtücher | siehe Hygiene-Krepp | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Paradichlorbenzol | fällt als Nebenprodukt bei der Produktion von Monochlorbenzol (Lösemittel) an. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Parathion | (E605) ist ein stark giftiges Insektizid, Phosphorsäureester (Pflanzenschutzmittel); Kontakt-, Fraß- und Atemgift, farblose bis gelbliche Flüssigkeit von lauchartigem Geruch; als Spritzmittel besonders gegen saugende Insekten und Spinnmilben eingesetzt (für alle Tierarten schädlich, reduziert Nützlinge, bienengefährlich), im Wein- und Obstbau als Kombination von Parathion-Ethyl und Demeton-S-methylsulfoxid verwendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Pathogene Keime | krankheitserregende Keime | ||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB
= Polychlorierte Biphenyle |
gehören
zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe und sind nur schwer abbaubar.
Trotz des langjährigen Verbots von PCB sind sie ubiquitär
in allen Umweltmedien nachzuweisen. Die PCB's leiten sich vom Biphenyl
ab, indem Wasserstoffatome durch Chlor ersetzt werden. Auf diese Weise
sind insgesamt 209 verschiedene Chlorbiphenyle möglich. PCB's zählen
zu den stabilsten organischen Verbindungen, wobei die Stabilität
mit wachsender Anzahl von Chloratomen zunimmt. PCB's mit mehr als 4
Chloratomen sind nicht brennbar und oxidieren nicht. |
||||||||||||||||||||||||||||||
| Pentachlorphenol
(PCP) |
ist ein
desinfizierendes und pilztötendes Pulver. P. wurde bis Mitte der
80er Jahre u.a. zur Konservierung (Holz- und Bautenschutz, Lacke, Farben,
Klebstoffe, Textilien, Leder und Zellstoff) und als Zwischenprodukt
in der Farb- und Arzneimittelindustrie und als Pflanzenschutzmittel
sowie in Bor- und Schneidölen eingesetzt. |
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| Perchlorethylen (PER) |
siehe Stichwort Tetrachlorethen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Pestizide |
sind bioaktive
Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind.
|
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| Pflanzenschutz- mittel |
sind nach
dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen,
Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit
von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter)
erhöhen. |
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| ph-Wert | Der
ph-Wert gibt an, ob eine Lösung sauer, neutral oder alkalisch reagiert. ph-Wert 0 - 7 ist sauer, ph-Wert 7 ist neutral, ph-Wert 7 - 14 ist alkalisch. |
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| Phenole | finden Verwendung als Lösemittel und zur Herstellung von Antioxidantien, Phenolharzen, und Weichmachern. Früher wurden sie wegen ihrer bakteriostatischen Wirkung in Desinfektionsmitteln, Seifen und Kosmetika eingesetzt, was teilweise heute mit Beschränkungen noch erlaubt ist. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Phosphate |
Im engeren
Sinne Bezeichnung für Salze der einfachen Phosphorsäure (Orthophosphorsäure
H3PO4). |
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| Pilze |
Die Pilze bilden eine Abteilung der niederen Pflanzen. Da sie den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll (Photosynthese) nicht besitzen, haben sie eine heterotrophe Lebensweise als Parasiten bei Mensch, Tier und Pflanze oder auf Moder. Pilze bestehen
oft aus verzweigten Fäden (Hyphen), die zu einem Geflecht, dem
Myzel, miteinander verwoben sind. Neben der geschlechtlichen kommt bei
vielen Pilzenauch eine ungeschlechtliche Form der Vermehrung mit Hilfe
von Sporen vor. Bei ungünstigen Umweltbedingungen können sich
einzelne Zellen, Zellgruppen oder auch das gesamte Myzel in Dauerformen
umwandeln, die erst durch günstige Standortverhältnisse wieder
zu neuem Wachstum angeregt werden. |
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| Plexiglas | Handelsbezeichnung für Acrylglas | ||||||||||||||||||||||||||||||
| PVC | Abkürzung für Polyvinylchlorid | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Polycarboxylate | Dieser Begriff ist leider nicht online verfügbar. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Polychlorierte
Naphthaline (PCN) |
Allgemeine
Bezeichnung für die durch Chlorierung von Naphthalin erhältlichen
chlorierten Kohlenwasserstoffe. |
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| Polyethylen (PE) |
ist der
in Europa und in Deutschland meist produzierte Kunststoff. Die Produktionsmenge
betrug 1990 in Deutschland 1,48 Mio t. Das Ausgangsmaterial zur P.-Produktion
ist das Gas Ethylen, welches aus Erdöl und aus Erdgas gewonnen
wird. |
||||||||||||||||||||||||||||||
|
Polyphosphate |
Salze bzw. Ester der Polyphosphorsäuren, die in Düngemitteln (Ammonium-Phosphate), in Wasch- und Reinigungsmitteln, in der Wasseraufbereitung (Trinkwasseraufbereitung) sowie in der Lebensmitteltechnologie (Phosphate) verwendet werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Polypropylen |
ist neben
Polyethylen das zweite bedeutende Polyolefin. |
||||||||||||||||||||||||||||||
| Polystyrol |
Der Massen-Kunststoff
P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol)
hergestellt. |
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| Polytetrafluor- ethylen (PTFE)
|
Handelsnamen
Teflon und Hostaflon. P. ist ein durch Polymerisation von Tetrafluorethylen
entstehender, sehr kälte-, wärme- und chemikalienbeständiger,
nichthaftender und selbstschmierender Kunststoff. |
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| Polyurethan (PUR) |
ist eine
Gruppe von Kunststoffen, die aus Polyisocyanaten und Polyalkoholen hergestellt
werden. |
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| Polyurethan | PUR, durch Polyaddition aus mehrwertigen Alkoholen und Di- sowie Polyisocyanaten gebildete, linear aufgebaute oder vernetzte Kunststoffe. Sie werden für Schaumstoffe, sehr beständige Anstriche und Beschichtungen, Spezialklebstoffe, Fasern und elastische Kunststoffe verwendet. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Polyvinylchlorid (PVC) |
ist ein
Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für
die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.
Vinylchlorid wirkt eindeutig krebserregend, auch die Mutagenität ist experimentell und die Teratogenität in epidemologischen Studien nachgewiesen. P. kann
bis zu 400 ppm Vinylchlorid , weiterverarbeitetes P. kann bis 20 ppm
Vinylchlorid enthalten. Der Vinylchloridrestgehalt in P.-Lebensmittelverpackungen
darf daher 1 mg/kg nicht überschreiten. Aus P.-Verpackungen dürfen
keine messbaren Anteile an Vinylchlorid auf verpackte Lebensmittel übergehen.
Aus dem Ausland importiertes P. erfüllt diese Anforderungen nicht
immer, so dass hier eine Gesundheitsgefährdung durch Lebensmittelverpackungen
besteht (Rest-Monomere). |
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| Produktlinien- analyse |
Die P.
(PLA) ist die umfassendste Methode zur Beurteilung von Produkten und
umfaßt sämtliche Auswirkungen eines Produkts auf seinem Lebensweg
von der Rohstoffbeschaffung über Herstellung, Verarbeitung, Transport,
Verwendung bis zur Nachnutzung (Recycling) inkl. Entsorgung (Abfall).
|
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| Putzmittel |
Im engeren
Sinn Reinigungsmittel, die zum Putzen harter Oberflächen aus Metall
oder Keramik gedacht sind und als wesentliche Wirkstoffe feingemahlene
Mineralien (Quarz, Kreide, Tonerde, Diatomeenerde, Bims etc.) zur mechanischen
Schmutzentfernung enthalten. |
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| Pyrethroide | P. sind Insektizide, die in ihrer Molekülstruktur dem aus Chrysanthemenblüten gewonnenen Pyrethrum synthetisch nachgebaut sind. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass P. wesentlich giftiger, fettliebend und stabiler sind. Es gibt mehr als 1.000 verschiedene P.. Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen Pyrethrin, Deltamethrin, Cypermethrin und Permethrin. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Pyrethrum | durch Extraktion aus getrockneten Blüten verschiedener Wucherblumenarten, dem Chrysanthemum -vorwiegend in Afrika vorkommend- gewonnenes, natürliches Insektizid. Wirkt als Fraß- und Berührungsgift; für Menschen und andere Warmblüter kaum schädlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Pyrolyse |
Als P. bezeichnet man die Zersetzung von festen oder flüssigen Stoffen bei hohen Temperaturen (400-700 Grad C) unter Sauerstoffausschluß. Die P.
wird in verschiedenen Bereichen angewendet, u.a. beim Cracking von Benzin,
zur Behandlung von Klärschlamm und zur energetischen Nutzung von
Biomasse. |
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| Quarz | besteht aus Siliziumoxid, Abkömmling der Kieselsäure. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Quarzit | säurebeständiger Naturstein auf Quarzbasis | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Quassia | aus dem Quassiaholzbaum mit bitter schmeckedem Holz wird ein Extrakt hergestellt, das als Insektizid genutzt werden kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Radioaktivität |
Mit Radioaktivität
wird die Eigenschaft bestimmter Atomkerne (Radionuklide) bezeichnet,
von selbst, ohne äussere Einwirkung zu zerfallen (radioaktiver
Zerfall) und dabei eine für den Zerfall charakteristische ionisierende
Strahlung auszusenden ( Alpha-, Beta-, Gamma-, Röntgen-, Neutronenstrahlung). |
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| Radionuklide |
sind instabile
Atomkerne oder Nuklide, die dem radioaktiven Zerfall unterliegen (Radioaktivität).
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| RAL | Kurzbezeichnung
für Reichsausschuß für Lieferbedingungen.
Der RAL führt eine Gütezeichenliste, berät und begutachtet. RAL Deutsches
Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. mit Sitz in:
Siegburger Straße 39, 53757 Sankt Augustin, Telefon: 02241/1605-0, Telefax: 02241/1605-11, E-mail: RAL-Institut@t-online.de Nur der RAL darf in Deutschland Gütezeichen vergeben. Der RAL ist ein gemeinnütziger und interessenneutraler Spitzenverband und ist im Auftrag seiner über 139 Mitgliedsverbände sowie neutraler Gremien tätig. |
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| Rechtsverordnung | R.
sind allgemeinverbindliche Rechtsvorschriften, die Rechte und Pflichten
generell und mit der gleichen verbindlichen Wirkung wie Gesetze regeln,
die aber nicht vom ordentlichen Gesetzgeber, sondern von der Ministerialverwaltung
erlassen werden; d.h., daß mit dem Instrument der R. die Rechtssetzungsgewalt
für eine bestimmte Materie auf die Exekutive übertragen wird. R. bedürfen immer einer Ermächtigung durch ein Gesetz, das Inhalt, Zweck und Ausmaß der Ermächtigung bestimmt (Art. 80 Abs.1 GG). R. haben also stets eine gesetzliche Grundlage und dienen deren Konkretisierung. Kritikbedürftig erscheinen die oft zu weit gefaßten unbestimmten Rechtsbegriffe des ermächtigenden Gesetzes, da so die Verantwortung zur Gewichtung, Abwägung und Entscheidung im Detail - entgegen der normenkonkretisierenden Idee der R. - auf die Exekutive übertragen wird. |
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| Reinigung,
biologisch |
siehe Abwasserreinigung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Reinigung,
chemisch |
siehe Chemische Reinigung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Reinigungsmittel |
Eine unübersehbare Vielfalt an Pflege- und R. wird heute dem Verbraucher angeboten. Die Palette reicht vom Backofenspray über Mülleimerdeos bis zum Desinfektionsreiniger. Fast alle R. gelangen nach ihrem Gebrauch ins Abwasser und belasten Kläranlagen (Abwasserreinigung) und Vorfluter. Wie auch bei den Waschmitteln sind unter den Inhaltsstoffen von R. insb. die Tenside als umweltrelevante Schadstoffe zu nennen. Anders als dort ist in einigen Produkten noch das eutrophierende Phosphat (Spülmittel) zugegen. Einige R. enthalten aktive Chlorverbindungen (Sanitärreiniger) und tragen zur AOX-Belastung des Abwassers bei. Wieder andere wirken aufgrund ihrer hohen Alkalität (ph-Wert, Rohrreiniger) korrosiv auf Mensch und Materialien. Gefahren gehen auch von lösemittelhaltigen Produkten (Fleckentferner, Bodenbehandlungsmittel, Putzmittel) aus. Nur ein kleiner Teil der auf dem Markt offerierten R. ist wirklich nötig. Praktisch alle haushaltsüblichen Reinigungsvorgänge lassen sich mit Seife, einem milden Allzweckreiniger, Scheuermittel, Spülmittel sowie Essig(reiniger) und Alkohol (Spiritus) auf preiswerte und relativ umweltschonende Weise erledigen. |
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| Rohrreiniger | auch Abflußreiniger sollen Verstopfungen im Abflußbereich, die sich aus Kalkseifen, Fett, Haaren und Speiseresten aufbauen können, verhindern bzw. bereits entstandene wieder beseitigen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Rostflecken
auf Textilien |
bestehen aus Eisenoxyd oder Eisenoxidhydrat. behandlung mit Oxalsäure, anschließend gut neutralisieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Rostschutz | Zum Rostschutz dienen alle Mittel und Verfahren, die einen Korrosionsschutz bilden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Rußflecken | bestehen aus Kohlenstoff vermischt mit Ölen und weiteren Verbrennungsrückständen. Zur Beseitigung alkalische Waschmittellösung verwenden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Salze
|
sind
Verbindungen, die aus Ionen aufgebaut sind, wobei anorganische S. entweder
aus Metall-Kationen oder dem Ammonium-Ion NH4+ (Ammoniak) und aus Säurerest-Anionen
bestehen. Organische S. haben auch quartäre Ammonium-Ionen oder andere positiv geladene Moleküle oder Radikale als Kationen. S. können relativ wenig giftig sein, z.B. Kochsalz, oder stark giftig, z.B. Schwermetalls, wie Cadmiumchlorid (Schwermetalle). |
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| Sanitärhygiene | Sanitäre Einrichtungen können risikoreiche Infektionsquellen sein. In Waschräumen, Duschen, Toiletten und Bädern lassen sich eine Vielzahl an krankheitserregenden Keimen nachweisen. Deshalb ist es sehr wichtig, daß eine Ansammlung von Keimen durch entsprechende Reinigungsmaßnahmen verhindert wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Sanitärreiniger | Reinigungsmitteltyp,
speziell für Sanitär-Keramik, Fliesen und Armaturen, der sowohl mit anorganischen
Ablagerungen ( Kalk, Rost) und Urinstein als auch mit fettartigen Rückständen
von Seifen und Kosmetika fertig werden muss. Dazu sind zum einen Formeln geeignet, die sowohl Säuren (gegen Kalk etc. als auch Tenside (gegen fettige Anschmutzungen) enthalten. Hier bestehen fliessende Übergänge zu WC-Reinigern. Ganz anderer Zusammensetzung sind alkalische S. Diese besitzen aufgrund ihres Alkalihydroxid-Gehaltes hohe ph-Werte (11-13), ähnlich den Rohrreinigern. Des weiteren enthalten sie ebenso Natriumhypochlorit (Chlorbleichlauge) und Tenside. Da mit den alkalischen Sanitärreinigern Kalkablagerungen nicht entfernt werden können, ist die Gefahr gross, dass bei unbefriedigendem Reinigungserfolg nachfolgend saure S. zur Anwendung kommen und sich spontan Chlorgas bildet. Aus den gleichen Gründen wie bei den flüssigen Rohrreinigern muss daher von alkalischen Sanitärreinigern dringend abgeraten werden. |
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| Schimmel | siehe Pilze | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Schimmelpilze in Gebäuden |
Bei hoher Raum- oder Baufeuchte und unzureichender Außen-Wärmedämmung können zu kälteren Bauteilen hin Kondensationsniederschläge (z.B. feuchte Fensterscheiben) auftreten. Je nach Dauer dieser Einwirkung können besonders auf Bauteilen aus organischem Material (z.B. Holz, Tapeten) S. entstehen. Sie beeinflussen nicht nur die Bauteile in ihrer Funktion (Holz verliert seine Tragfähigkeit, Putz seine Haftung), sondern gefährden die Gesundheit der Bewohner. Sporen können z.B. Bronchial-Allergien auslösen. |
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| Seife |
Das anionische Tensid S. ist die mit Abstand älteste von Menschen hergestellte waschaktive Substanz. S. wird seit etwa 5.000 Jahren aus natürlichen Fetten und Ölen durch Sieden mit Alkalien, heutzutage meist Natron- und Kalilauge, hergestellt. In grosstechnischen Anlagen werden allerdings statt dieser Neutralfettverseifung meist die freien Fettsäuren mit den Laugen umgesetzt. Seifen sind also Salze der Fettsäuren, wobei die Natriumseifen fest sind (Kernseife) und als Haushalts- und Feinseife sowie Seifenspäne oder -Flocken vielfältigen Einsatz finden. Die Kaliseifen sind pastös (Schmierseife) bis flüssig (Flüssigseife) und werden vor allem für Haushaltsreinigungsmittel und Rasierseife verwandt. Die Eigenschaften der S. hängen wie bei allen Tensiden sehr stark von der Länge ihres molekularen Kohlenstoffgerüstes und damit entscheidend von der Natur des Ausgangsfettes ab. Während die kurzkettigen Seifen vom Kokos- und Palmkerntyp hohe Waschkraft, Anschaumvermögen und Löslichkeit selbst in kaltem Salzwasser zeigen, allerdings auch relativ aggressiv gegenüber der Haut sind, lösen sich die gesättigten, langkettigen Talgseifen schnell erst beim Erwärmen, sind sehr empfindlich gegenüber der Wasserhärte, aber gut hautverträglich. Deshalb werden je nach Anwendungszweck die Seifeneigenschaften durch Verschneiden verschiedener Fettrohstoffe optimiert. S. besitzt insbesondere gegenüber Textilien eine gute Reinigungskraft. Vor allem die langkettigen Seifen aber werden in hartem Wasser als nicht waschaktive Kalkseifen ausgefällt. In diesem Fall muss S. unbedingt mit einem Enthärter kombiniert werden, damit nicht unnötig viel S. verbraucht wird und das Abwasser belastet. Seifenwaschmittel werden daher bevorzugt als Baukastenwaschmittel angeboten. Seifenanwendung erzeugt typischerweise einen feinen Film auf den benetzten Materialien. Dies ist unerwünscht auf glatten glänzenden Flächen (Kacheln, Fenster, Geschirr), durchaus vorteilhaft aber auf der Faser und für Böden. In ersterem Fall wird dem Textil ein angenehmer Griff verliehen, der Weichspüler überflüssig machen kann. Bei der Bodenreinigung ersetzt der Seifenfilm spezielle Bodenpflegemittel auf Kunstharz- und Wachsbasis (Bodenbehandlungsmittel). Seifenbehandelte Bodenbeläge sind trittsicher, antistatisch und lassen sich bei Anschmutzung leicht reinigen. Es ist darauf zu achten, dass der pH-wert im Seifenreiniger nicht zu hoch liegt (Abbau erfolgt schnell und vollständig, auch unter anaeroben Bedingungen wird S. metabolisiert). Diese Befunde sind nicht weiter überraschend, schliesslich gehören freie Fettsäuren, mit denen die S. im wässrigen Medium im Gleichgewicht stehen, zum natürlichen Inventar belebter Gewässer, wo sie als Stoffwechsel- und Zersetzungsprodukte, zum Beispiel von Algen, vorkommen. |
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| Shampoo | Vorwiegend Haarreinigungspräparate. Zunehmend erscheint der Begriff auch außerhalb der Kosmetik im Zusammenhang mit Produkten für die Autowäsche, bei Teppichreinigung- und flüssigen Feinwaschmitteln für empfindliche Textilien. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonderabfälle |
sind Abfälle,
die nach Art, Beschaffenheit und Menge in besonderem Maße gesundheits-,
luft- oder wassergefährdend, explosiv oder brennbar sind oder Erreger
übertragbarer Krankheiten enthalten können. |
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| Sorbinsäure |
kommt in
Ebereschenbeeren (Vogelbeeren), Kirschen und Pflaumen vor und ist gegen
sehr viele Schimmmelpilze, Hefen und bestimmte Bakterien wirksam. |
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| Sporen | siehe Pilze und Schimmel | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Spülmittel |
Spülmittel
stellen die mengenmäßig bedeutendste Produktgruppe unter
den Reinigungsmitteln dar. |
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| Sprühextraktion | Beim Sprühextraktionsverfahren wird durch eine von zwei Düsen unter Druck die Reinigungslösung auf den Teppich gesprüht. Über die zweite Düse wird die gesamte Schmutzflotte, das ist die gesamte Lösung zusammen mit dem Schmutz, sofort wieder aufgesaugt und in einem Absaugbehälter gepumpt. Dieses Verfahren ist eine mechanisch sanfte Methode für die Teppichreinigung, besonders bei hochflorigen Teppichen und locker gezwirnten Polgarnen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurenelemente |
Unter S. werden i.a. Elemente verstanden, die für den menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Organismus zur Erhaltung der Gesundheit wichtig sind, jedoch nur in geringen Mengen aufgenommen werden müssen. In den
meisten Fällen wirken die S.-Ionen als Koordinationszentren von
Enzymstrukturen (Enzym) oder von Wirkstoffen, wie z.B. Cobalt bei Vitamin
B12, Chrom beim Glucosetoleranzfaktor, Eisen beim Hämoglobin (=
roter Blutfarbstoff) und Kupfer bei der Cytochromoxidase. S. werden
mit dem Stuhl, Urin und Schweiß ausgeschieden und müssen
daher über Nahrung und Trinkwasser wieder zugeführt werden.
Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt i.d.R. zu einer ausreichenden
Versorgung mit S.. In zu hohen Dosen aufgenommen, können einige
S. zur Gesundheitsgefährdung werden. |
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| Stapelreingung | eine sogenannte gestapelte Reingung (Mehrfach-Verwendung der Reinigungsmittel) im Rahmen der CIP Reinigung. Mehrere, häufig zeitgleiche Reinigungsaufgaben mit großen Umlaufmengen werden durchgeführt und erfordern einen zentralen Reinigungsaufbau für solch ein Reiniungsverfahren. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Staub |
Bei S.
handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach
Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden. |
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| Steinkristallisation | Reinigungsverfahren für nicht-textile Bodenbeläge. Mit der Steinkristallisatoren wird kein Schmutz beseitigt oder ein Pflegefilm aufgebracht, sondern über die chemische Reaktion mit dem im Stein enthaltenen Calziumcarbonat die natürliche Oberflächenhärte mittels mirkroskopisch kleinster Kristallteilchen wieder hergestellt. Haftenden Schmutz und Pflegemittelrückstände sind vor der Steinkristallisation mit geeigneten Grundreinigern vom Steinboden zu entfernen. Steinkristallisatoren sind nicht geeignet für keramische Beläge, Granit, Sandstein, Schiefer und Steinteppich. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Steinreiniger | spezielle, lösemittelhaltige oder lösemittelfreie Reinigungsmittel zur Behandlung von Natur- und Kunststeinen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Sterilisation,
sterilisierend |
Vollständiges Abtöten sämtlicher Bakterien, Viren und Pilze einschließlich Überdauerungsstadien (Sporen). Sterilisationen kommen in Gewerbe und Haushalt nicht vor, der Begriff wird jedoch irrtümlich verwendet, z.B. für Einkochen, Aufbereitung von Babyflaschen, etc. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Symbionten | sind die in einer Symiose lebenden Organismen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Symbiose | das Zusammenleben artverschiedener, aneinander angepaßter Organismen zu gegenseitigem Nutzen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Teerflecken | lassen sich mit handelsüblichen Teerentfernern oder mit organischen Lösungsmitteln entfernen. Bei kleineren Verunreinigungen versuchen Sie es doch einfach mit ein wenig Butter. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Tenside | auch
Detergentien, sind Substanzen, die die Grenzflächen von Flüssigkeiten,
in der Praxis meist Wasser, herabsetzen und dadurch die benetzende und
emulgierende Wirkung stark erhöhen. Tenside verringern also die Oberflächenspannung des Wassers und erlauben damit, Schmutz von den Wäschestücken abzulösen. Tenside dienen als Desinfektions- und Weichspülmittel. Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz dürfen in Waschmitteln nur Tenside enthalten sein, die unter bestimmten Testbedingungen zu mindestens 90% abbaubar sind.
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| Tensidverordnung |
Zur Konkretisierung
des Waschmittelgesetzes von 1975 trat am 1.10.77 die "Verordnung
über die Abbaubarkeit anionischer und nichtionischer grenzflächenaktiver
Stoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln" in Kraft. |
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| Teppichreiniger |
Diese speziellen
Reinigungsmittel für textile Bodenbeläge (Teppichboden) und
Polster sind nur für die gelegentliche Grundreinigung gedacht,
während die laufende Unterhaltsreinigung durch Saugen und Bürsten
erfolgt und begrenzte Anschmutzungen möglichst frisch mit geeigneten
Fleckentfernern beseitigt werden können. |
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| Terpentinersatz |
Aus Erdöl-Destillation gewonnenes Lacklösungs- und Verdünnungsmittel verschiedener Zusammensetzung, hauptsächlich aus Benzin und hydrierten Kohlenwasserstoffen (Testbenzin). T. ist umweltgefährdend (Wasser). |
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| Terpentinöl |
besteht zur Hauptsache aus Terpenen der Formel C10H16. T.wird durch Destillation des Harzausflusses von Kiefern gewonnen und wird heute wegen seines hohen Preises praktisch nur noch als Lösemittel in Lacken von Naturfarbenherstellern verwendet. T. reizt Augen und Haut sowie die Schleimhäute der Atmungsorgane, außerdem kann es bei höheren Konzentrationen an Delta-3-Caren sensibilisierend wirken. T. verschiedener Kieferarten hat unterschiedliche Zusammensetzung, hauptsächlich Alpha- und Beta-Pinen. T. alpiner Nadelhölzer ist in der österreichischen Kosmetik-Verordnung aufgeführt. |
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| Tetrachlorethen |
Tetrachlorethen,
Perchlorethylen, PER, Perchlorethen gehören zu der Gruppe der chlorierten
Kohlenwasserstoffe. Die Jahresproduktion in Deutschland fiel von 115.000
t (1990) auf 43.000 t (1992). |
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| Toxikologie |
bezeichnet
die Lehre von den schädlichen Wirkungen chemischer Substanzen auf
lebende Organismen. Die giftige Wirkung ist abhängig von der Dosis,
der Dauer der Einwirkung und der Art der Aufnahme in den Körper. Toxische Wirkungen können praktisch in allen Organen auftreten; vor allem betroffen sind Leber, Nieren, Nervensystem, Haut und Schleimhäute. Bei krebserregenden und erbgutverändernden Substanzen beispielsweise können schon geringste Mengen, die weit unter eventuell vorhandenen Grenzwerten liegen, bei Mensch und Tier zu Schäden führen. Es gibt eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften, die vor Krankheiten durch chemische Stoffe schützen sollen. Im Bereich des Arbeitsschutzes sind es z.B. die MAK-Liste, die Gefahrstoffverordnung und verschiedene Unfallverhütungsvorschriften. |
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| Toxine | Meist wasserlösliche Giftstoffe, von Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren mit nach unterschiedlichen Inkubationszeiten auftretenden spezifischen Wirkungen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Treibgase |
dienen zur Förderung und Zerstäubung von Stoffen und Zubereitungen aus Spraydosen. Dafür wurden noch bis vor wenigen Jahren bestimmte FCKW (insb. FCKW 11 und 12) eingesetzt. Wegen der
Gefahr des Ozonabbaus und der Verstärkung des Treibhauseffektes
sind diese T. weitgehend substituiert worden. Lag der FCKW-Einsatz 1990
noch bei 1.585 t entsprechend 2,5% aller Spraydosen, so dürfen
nach der FCKW-Halon-Verbots-Verordnung seit dem 1.1.1992 keine Druckgaspackungen
mehr mit den von der Verordnung erfaßten T. in Umlauf gebracht
werden. Befristete Ausnahmen gelten nur für bestimmte medizinische
und technische Anwendungsformen. |
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| Trinkwasserauf- bereitung |
Die T.
dient der Herstellung einwandfreien Trinkwassers. Die Richtlinien dazu
finden sich in der Trinkwasserverordnung (TVO).
Je nach den Eigenschaften des Wasser und der Art der Verschmutzung werden hauptsächlich folgende Verfahren zur T. angewendet: - Siebung:
Mit Hilfe von Rechen und Mikrosieben werden grobe und feine Teilchen,
z.B. Sand oder Plankton aus Oberflächengewässern, zurückgehalten. Ein breites Spektrum an Verfahren und Maßnahmen zur Entfernung schädlicher Substanzen aus dem Trinkwasser ist vorhanden. Aber all diese Verfahren haben Grenzen. Es existiert kein Eliminierungsverfahren, das selektiv nur die Schadstoffe entfernt, sondern meist werden auch erwünschte Inhaltsstoffe reduziert. Außerdem entfernt kein Verfahren die Schadstoffe vollständig. Schließlich wäre es ökologisch und langfristig auch ökonomisch sinnvoller, durch vorbeugende Maßnahmen die Schadstoffe erst gar nicht in die Gewässer gelangen zu lassen, anstatt in immer aufwendigere Aufbereitungsanlagen zu investieren. |
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| Ultraschall |
Schall
mit einer Frequenz oberhalb von 20.000Hz liegt außerhalb des Hörbereichs
des Menschen. |
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| Umweltamt |
Organisationseinheit
in Kommunal- und Kreisverwaltungen, die seit Mitte der 70er Jahre zunehmend
geschaffen wurde, um durch Bündelung von Kompetenzen eine stärkere
Berücksichtigung von Umweltbelangen zu erreichen. |
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| Umweltbelastung
durch Reinigungs- mittel |
Die Reinigung, Pflege und Desinfektion führt in erheblichem Maß zu einer Belastung der Umwelt. Insbesondere sind dies folgende Reinigungschemikalien: Tenside, Säuren, Alkalien, organische Lösungsmittel, kalkinaktivierende Mittel, Desinfektionsmittel, Pflegesubstanzen (Öle, Fette, Wachse, Kunststoffe, etc.. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Umweltbundesamt |
1974 gegründete
Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung
in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft
(Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und
Lärmbekämpfung gehört. |
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| Umweltschutz |
Mit Beginn
der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für
Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen
von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch
die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig
Berücksichtigung finden. |
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| Umweltschutz- beauftragter |
(Syn.:
Umweltmanagementbeauftragter) Von einer Organisation oder einem Unternehmen
zur Wahrung der Umweltschutzaufgaben bestellter Beauftragter. Im Umweltrecht
und den Umweltvorschriften wird der allgemeine Begriff U. nicht verwandt. Die Bestellung dieser Betriebsbeauftragten ist unter bestimmten Voraussetzung bindende Verpflichtung. Eine gesetzliche Pflicht zur Bestellung von Umweltschutzbeauftragten besteht nicht. |
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| Umweltverträglich- keitsprüfung |
Ziel der
U. (UVP) ist es, alle umweltrelevanten Maßnahmen privater wie
öffentlicher Natur so frühzeitig wie möglich einer umfassenden
formalen Prüfung auf die vorhersehbaren Umweltfolgen zu unterziehen.
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| Universalreiniger | sind neutrale und alkalische Allzweckreiniger | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Unterhaltsreinigung | die langfristige Werterhaltung der Materialien von Oberflächen, Mobiliar und Einrichtungsgegenständen sowie der Fußböden. Sie gliedert sich in Reinigungstätigkeiten und Service vor Ort, die in Leistungsverzeichnissen festgeschrieben sind und häufig zu ca. 60% durch Dienstleistungsunternehmen und zu ca. 40% durch eigene MitarbeiterInnen ausgeführt werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Urinflecken
auf Textilien |
bestehen aus Harnstoff, Harnsäure, Ammoniak, organische Säuren und Salzen. Entfernung mit Waschmittellösungen und Ammoniak, evtl. Zugabe von enzymhaltigen Fleckentferner. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Venturi-Prinzip | Durch Wasserdruck, bestimmt durch Durchflußmenge und Fließgeschwindigkeit, wird in einer Injektionskammer ein Unterdruck erzeugt, der durch eine weitere Zufuhröffnung, dem sog. Injektionskanal, z.B. eine flüssige Chemikalie ansaugt, die sich in der Injektionskammer mit dem durchfließendem Wasser vermischt und als Wasser/Chemie-Gemisch wieder die Kammer verläßt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Verdünner |
Im weiteren
Sinne Bezeichnung für feste, flüssige oder gasförmige
Stoffe, die zum Verdünnen konzentrierter Stoffe geeignet sind.
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| Vergilben
von Textilien |
können durch Lichteinwirkung, Aufziehen von gelbem Schmutz, Wasch- und Reinigungsmittelrückstände, etc. entstehen. Entfernung durch reduktives Ausbleichen (vorher Farbechtheit prüfen). | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Verpackungs- verordnung |
Die
Verordnung über die Vermeidung von Verpackungsabfällen, kurz V. (VerpackV),
verabschiedet im Juni 1991, zielt darauf ab, die Verwendung umweltverträglicherer
Stoffe bei der Herstellung von Verpackungen festzuschreiben und das Verpackungsaufkommen
(Verpackungsmüll) zu minimieren durch Verpflichtung zur: - Vermeidung (volumen- und gewichtsmäßigen Beschränkung von Verpackungen auf das unmittelbar notwendige Maß), - kostenlosen Rücknahme und Wiederverwendung (Wiederbefüllung bzw. erneute Verwendung) der unterschiedlichen Verpackungstypen und, sofern diese nicht realisierbar, d.h. technisch nicht möglich oder nicht zumutbar sind, zur - kostenlosen Rücknahme und stofflichen Verwertung der Verpackungstypen außerhalb der kommunalen Abfallbeseitigung. Die Rücknahme muß vom Vertreiber durch das Aufstellen geeigneter Sammelbehälter organisiert werden, wobei das Getrennthalten der einzelnen Wertstoffgruppen sicherzustellen ist. Vertreiber von Flüssigprodukten in Einwegverpackungen werden zur Erhebung eines Pfandes zwischen 0,50 und 2 DM verpflichtet. Der Anteil von Mehrwegverpackungen muß zudem zumindest konstant bleiben. |
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| Versiegeln | Behandlung von Oberflächen, um gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen sowie Feuchtigkeit einen Schutz zu bilden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Viren | Krankheitserregende Partikel, meist nur mit dem Elektronenmikroskop sicht- und erkennbar. Können durch Hitze, Desinfektionsmittel und oft auch durch organische Lösungsmittel zerstört werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Waschmittel | Hier
die wichtigsten Inhaltsstoffe konventioneller Waschmittel:
Vollwaschmittel enthalten alle angegebenen Bestandteile. Bei Feinwaschmitteln werden nur weniger agressive Komponenten eingesetzt. Baukastenwaschmittel erlauben die Zugabe derjenigen Bestandteile, die für einen Waschgang tatsächlich benötigt werden. |
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| Waschmittelgesetz |
Mit der
Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG; 1987) wurde
versucht, das alte W. von 1975 an die erhöhten Anforderungen des
heutigen Gewässerschutzes anzupassen. |
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| Wasserenthärtung |
Wasseraufbereitungsverfahren
zur Verminderung der Wasserhärte. |
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| WC-Beckensteine |
W. (auch
Urinalsteine oder WC-Duftspüler) bestanden früher sehr oft
aus dem stark umweltbelastenden Paradichlorbenzol. |
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| WC - Reiniger | Watercloset = Wasserklosett Reinigungsmittel, meist flüssige Mittel mit Zusätzen wie Tenside, Ammoniak, Alkohole, etc. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Weichspüler |
Mengenmäßig
mit Abstand bedeutendste Gruppe der Waschhilfsmittel, werden die W.
zur sog. "Avivage" eingesetzt. |
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| Xylamon | Holzschutz- und Konservierungsmittel. Ölartiges, nicht verdunstendes Produkt auf Chlornaphthalinbasis, zum Teil mit Zusätzen von Leinöl und Farbstoffen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zementschleier | Zementrückstände werden von säureempfindlichen Steinen ( z. B. Terazzo, Marmor, Travertin und Solnhofer Platten ) am besten auf mechanischem Wege mittels Glashobel, Nylonpad, Bimsstein, Drahtbürste oder ähnliches je nach Oberfläche des Materials entfernt. Das Arbeiten mit Zementschleierentfernern ist hier nicht empfehlenswert, da die Gefahr einer Schädigung der Belagsoberfläche zu groß ist. Zementschleierentferner sollte ausschließlich auf säurebeständigen Bodenbelägen gemäß Herstellervorschrift angewendet und die Fläche nach der Behandlung gründlich neutralisiert ( z. B. mit einem alkalischen Reiniger ) werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zitrate | sind die Salze der Zitronensäure. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Zitronensäure | ist eine organische Carbonsäure; es sind farblose, sauer schmeckende, in Wasser lösliche Kristalle. Die Salze der Zitronensäure nennt man Zitrate. |